Programm:
1. Tag
Wanderung Sareis – Augstenberg 2359 m.ü.M. - Pfälzerhütte ca. 3 Std. (↑ 430 m, ↓ 325 m)
2. Tag
Wanderung Pfälzerhütte – Fläscher Seen – Älpli-Bahn ca. 4 Std. 30 Min. (↑ 470 m, ↓ 780 m)

Frage: Wo liegt Rätikon?

Gut gelaunt traf sich am Freitagmorgen (5.9.2025) die Männerriege an der Bushaltestelle Wil Dorf. Obwohl der Himmel grau war, liessen wir uns die Stimmung nicht verderben.

In Vaduz (445m) wechselten wir in den Bus Richtung Malbun und erreichten nach einer steilen Fahrt bereits nach einer halben Stunde Malbun, welches auf beachtlichen 1600m über Meer liegt.

Der Himmel war nun regnerisch und noch grauer. Also nicht auf die Sesselbahn, sondern gleich ins Restaurant an der Sesselbahn-Talstation, um den Durst zu stillen.

Nach etwa einer Stunde wagten wir uns auf den Sessellift (zum Glück mit Haube) und erreichten die Bergstation Sareis. Hier regnete es nicht mehr, sondern es schneite! Also ab ins Bergrestaurant Sareis zum Mittagessen. Die üppige Portion Spaghetti war genug für zwei Mittagessen. Ein Tupperware hatte aber niemand dabei.
Und oh Wunder, nach dem Mittagessen kam das schöne Wetter und das Schneien hörte auf.
Wenn (B)Engel reisen. Rucksack auf den Rücken und los ging die Wanderung auf schneebedecktem, etwas rutschigem Wanderweg. Dieser führte über den Augstenberg zur Pfälzerhütte, welche wir alle heil erreichten.

Abendessen (schon wieder übergrosse Portionen), schlafen, Sonnenaufgang am Morgen, alles tipptopp.

Mit neuem Elan ging es am zweiten Tag weiter. Zum Schnee auf dem Wanderweg kamen nun auch etwas vereiste Pfützen dazu. Die sportlich geübten Männerriegler meisterten auch das mit Bravour. Wir erlebten eine wunderschöne Stimmung und die Landschaft war bezaubernd.
Das geplante Baden bei Sonnenschein im Fläschersee liessen wir aber bleiben, da gerade zwei Kühe den See durchquerten und diesen gleich als Toilette nutzten.
Tränen gab es immer nur dann, wenn Bernhard seinen etwas scharfen «Schnupf» hervornahm und die Unerschrockenen diesen in die Nase schnupften.

Nur einmal war die Stimmung ganz kurz eingebrochen, als wir auf Zürichdeutsch sieben Stangen und ein Panaché bestellten. Das Bier schmeckte irgendwie nicht und es kamen dann Vermutungen auf, dass die Liechtensteiner süsseres Bier brauen als wir in unseren Breitengraden. Es gab eine interessante, fachkundige Diskussion. Die Auflösung war, dass wir sieben Panaché und eine normale Stange geliefert bekamen.

Trotzdem, dass wir Regen, Schnee und Sonne hatten, war es nie kalt und man hätte die ganze Wanderung auch gut in kurzen Hosen machen können.
Zusammengefasst hatten wir zwei super, lässige Tage, ohne Alltagstrott und Alltagsstress. Alle kamen gut gelaunt und wohlbehalten zurück.

Wir danken Ueli Angst für die perfekte Organisation.

Patrik Atzrodt

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